Spielberichte


Billard: SV 1889 Altenweddingen 1 - SV Lok Staßfurt 10:8

Das Spitzenspiel der Dreibandoberliga bot alles was sich ein Billardherz wünscht. Dreiband-Billard auf sehr hohem Niveau, sehenswerte Karambolagen und Dramatik pur. Die Entscheidung über Sieg, Niederlage oder Unentschieden fiel erst in der allerletzten Aufnahme des Punktspiels. Knapp aber verdient setzte sich schließlich Gastgeber SV Altenweddingen1 gegen Dauerrivalen Lok Staßfurt mit 10:8 durch. Staßfurt hatte mit Uwe Werner zwar den besten Einzelakteur in seinen Reihen, doch Altenweddingen überzeugte durch eine starke geschlossene Mannschaftsleistung. 

In der ersten Runde besiegte Steffen Rödel mit einer starken Leistung (1,11) Lok`s Klingel mit 30:19. Auch Stefan  Scheler siegte klar 25:12 gegen Gebbensleben. Manfred Schuffert hielt das Match gegen den starken Werner zwar lange offen, unterlag am Ende jedoch mit 26:30. Altenweddingen führte nach der ersten von drei Runden mit 4:2. Staßfurt glich in Runde zwei zum 6:6 aus. Rödel konnte nicht an sein gutes erstes Match anknüpfen und war beim 14:30 gegen Werner chancenlos. Etwas überraschend kassierte SVA-Starter Scheler eine hauchdünne 29:30 Niederlage gegen Klingel, während Schuffert seine Pflichtaufgabe mit einem 16:6 gegen Gebbensleben erfüllte. In der dritten Runde zitterte sich Rödel zu einem 24:20 Erfolg über Gebbensleben. Im Duell der beiden DM-Starter sah Scheler bei einer 18:8 Führung schon wie der sichere Sieger aus, doch Werner drehte das Match noch und sicherte sich mit seinem letzten Stoß einen 23:22 Sieg. Es stand 8:8 und das letzte Spiel musste die Entscheidung bringen. Staßfurts Klingel erwischte einen Raketenstart und machte sagenhafte 15 Punkte in nur 6 Aufnahmen. Schuffert konterte jedoch glänzend und so stand es zur Halbzeit nach 15 Aufnahmen 22:18 für den Altenweddinger. Das bis dato sensationelle Match verflachte dann zu einer Abwehrschlacht und es wurden kaum noch Punkte gemacht. Schuffert und seinen Mitspielern war das egal, denn am Ende siegte der Altenweddinger mit 25:22 und holte damit die entscheidenden Punkte zum 10:8 Sieg gegen den Titelverteidiger.    

SVA :
Scheler (2:4 / 0,90)
Rödel (4:2 / 0,78) 
Schuffert (4:2 / 0,80)  

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